Praxis Fitz

Systemische Psychotherapie
für Einzelpersonen, Paare, Familien
systemische Organisations- und
Konfliktberatung

 
Psychotherapie allgemein

In Österreich ist die Ausübung der Psychotherapie seit 1991 durch ein Bundesgesetz (Psychotherapiegesetz) geregelt und geschützt.

in §1 dieses Gesetzes wird Psychotherapie definiert als "... bewusste und geplante Behandlung von psychosozial oder auch psychosomatisch bedingten Verhaltensstörungen und Leidenszuständen mit wissenschaftlich-psychotherapeutischen Methoden ... mit dem Ziel, bestehende Symptome zu mildern oder zu beseitigen, gestörte Verhaltensweisen und Einstellungen zu ändern und die Reifung, Entwicklung und Gesundheit des Behandelten zu fördern."

Psychotherapie ist demnach ein Heilverfahren für die Behandlung von seelischen Leidenszuständen und Verhaltensstörungen wie zum Beispiel depressiven Gefühlen, Ängsten, Zwängen, Belastungen nach traumatischen Erfahrungen, Suchterkrankungen, Essstörungen, Psychosen, Suizidgedanken, psychosomatischen Beschwerden.

Psychotherapie ist aber auch förderlich für Menschen, die in einer Lebenskrise psychische Unterstützung suchen oder die sich persönlich weiterentwickeln wollen, um ihr Selbstwertgefühl und ihre Lebensfreude zu steigern. Die Beweggründe, Psychotherapie in Anspruch zu nehmen, können dabei sehr vielfältig sein: Sinnfindung, Verlusterlebnisse, Abgrenzungsthemen, Mobbing am Arbeitsplatz, psychische Belastungen durch eigene Behinderung oder durch die Behinderung von Angehörigen, Probleme und Krisen in der Partnerschaft und in der Familie, Erziehungsfragen, uvm.

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Systemische Psychotherapie

Systemische Psychotherapie ist eine von derzeit 22 therapeutischen Methoden, die vom Bundesministerium für Gesundheit als Heilverfahren für psychische Probleme anerkannt sind.

Das Besondere an systemischer Psychotherapie ist, dass das Verhalten und das Erleben des Einzelnen immer im engen Zusammenhang mit seinen sozialen Beziehungen und seiner aktuellen Lebenssituation betrachtet werden. Das zugrunde liegende Menschenbild geht davon aus, dass jeder Mensch Experte für sein Leben ist und dass er grundsätzlich über ausreichende Fähigkeiten und Stärken verfügt, um seine Probleme zu lösen.

Ziel einer Therapie ist es, diese Ressourcen durch Fragen und andere unterstützende Methoden (zum Beispiel mit Hilfe von Aufstellungen am Familienbrett) für eine Problemlösung zugänglich und nutzbar zu machen.

Die systemische TherapeutInnenhaltung ist gekennzeichnet durch Respekt, Unvoreingenommenheit, Interesse und Wertschätzung der Person, ihrer Absichten und ihrer bisherigen Lebenserfahrung.

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